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Während in Deutschland in immer kürzeren Abständen neue Mobiltelefone mit mehr Funktion und einem schickeren Design erworben werden, suchen die Hersteller in anderen Teilen der Welt nach den Rohstoffen für diese Hightech-Produkte. Im Jahr 2001 sorgte die Suche für Schlagzeilen. Berichte der Vereinten Nationen und von Nichtregierungsorganisationen wiesen darauf hin, dass der Krieg ihn der Demokratischen Republik Kongo unter anderem durch den Export des Erzes Coltan finanziert wurde. Dieses Coltan wiederum wird zu Tantal verarbeitet - und steckt in jedem Mobiltelefon.

Betrachtet man die Geschichte des Kongo, dann ist die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen nichts Neues für das Land. Seit die ersten Europäer die Region betraten, haben die Menschen wenig vom natürlichen Reichtum des Landes profitiert. Der 1996 begonnene Krieg, der rund 4 Millionen Menschen das Leben kostete und noch nicht endgültig beendet werden konnte, ist somit nur die letzte Stufe einer langen Entwicklung.  

Der Vortrag behandelt u.a. folgende Aspekte:

Warum ist Coltan so begehrt?

Wer profitierte von den Exporten?

Wie gelangt das Metall auf die Weltmärkte?

Welche Rolle spielen hiesige Konzerne bei dem Geschäft?