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Georg Elser - Er hätte die Welt verändert. Filmabend in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim.

In Zusammenarbeit mit der Eifel-Film-Bühne Hillesheim und dem Forum 1 Welt e.V. wurde erneut der Film "Elser - Er hätte die Welt verändert" vorgeführt. Zur Begrüßung sprach die Vorsitzende Frau Karoli, sie verwies auf das historische Datum 9.11. Reichsprogromnacht, Fall der Berliner Mauer, Revolution 1848/1849, Ende des Kaiserreichs 1918, gescheiterter Putschversuch Hitlers 1923 und auch das gescheiterte Attentat Georg Elsers 1939. In ihrer Ansprache begrüßte sie auch Hn. Dieter Burgard, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte KZ Hinzert und Vorsitzender der Landesarbeitsgesellschaft der Gedenkstätten- und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz.

Herr Burgard ging ein auf den Widerstand in der NS-Zeit, bedauerte auch, daß eigentlich nur Graf Staufenberg namentlich erwähnt wird, obwohl vermutlich 39 bis 42 Attentatsversuche stattgefunden haben müssen.

In Elsers Geburtsort Königsbronn wurde seine Tat lange totgeschwiegen, noch 2003 kam es gegen die Benennung der Königsbronner Schule nach Georg Elser zu Einwänden. 1983 erwähnte der damalige Bundeskanzler Kohl G. Elser in seiner Rede zum 20. Juli. In Heidenheim ist ein Park nach G. Elser benannt.

Das akribisch vorbereitete Attentat scheiterte im Bürgerbräu in München, weil Hitler wg. Nebels nicht nach Berlin starten konnte und die Bahn benutzen mußte, die früher fuhr. Hitler war also nicht mehr im Bürgerbräu in München, als die Bombe detonierte.

Nach Filmende bestand die Möglichkeit der Diskussion mit Hn. Burgard. U.a. berichtete er über seine Erfahrungen als Vorsitzender oben genannten Vereins bzw. Landesarbeitsgemeinschaft.